Neuigkeiten rund um moovel

 

Neu-Registrierung des moovel Accounts

Seit zwei Jahren arbeiten wir daran, Mobilität radikal zu vereinfachen. Viele von euch haben uns dabei mir ihrem Feedback geholfen. Dafür möchten wir uns sehr herzlich bedanken!
Für moovel beginnt nun eine  neue Phase: Unter der moovel GmbH führen wir ab dem 05. Mai 2014 moovel, car2go, car2go black und bald auch Park2gether unter einem gemeinsamen Nutzerkonto zusammen – dem moovel-Konto.

Was bedeutet das für Euch?
In den nächsten Monaten werden wir weitere Mobilitätspartner auf moovel integrieren, deren Services nicht nur deutschlandweit, sondern auch international genutzt werden können. In Zukunft gibt es auch für alle über moovel-Reisen eine gemeinsame Leistungsübersicht. Und wenn ihr neben moovel auch car2go nutzt, profitiert ihr doppelt: Mit einem neuen moovel Benutzerkonto könnt ihr ab dem 5. Mai car2go an allen europäischen Standorten nutzen.

Ihr seht, wir haben viel vor.
Leider hat die Sache jedoch einen kleinen Haken. Wenn ihr auch nach dem 5. Mai alle Funktionen der moovel App nutzen wollt, müsst ihr euch leider ab dem 5. Mai neu registrieren. Euer aktueller moovel Account wird nach dem 04. Mai nicht mehr gültig sein. Wenn ihr bereits car2go Kunde seid, könnt ihr ab dem 05. Mai über den Kunden-Login von car2go Euer Konto zu einem moovel-Konto upgraden.
Übrigens, das SSB-Ticket ist wieder da! Mit dem neuen Update der moovel App, welches wir gestern releasen konnten, ist die Mobile-Ticketfunktion für den ÖPNV in Stuttgart wieder integriert. Hier geht es zu den Stores:
moovel für iOS
moovel für Android

Euer moovel-Team

 

moovel jetzt auch für große Reisen

Mitte 2012 sind wir  mit moovel in Stuttgart an den Start gegangen. Unser Ziel ist  es, ein innovatives Mobilitätskonzept zu erschaffen, mit welchem der Nutzer problemlos von A nach B kommen kann, indem er verschiedene Transportmöglichkeiten miteinander vergleichen und die für ihn beste Verbindung auswählen kann. Nach kurzer Zeit kam Berlin als zweite Pilotstadt hinzu. Neben der Erweiterung auf neue Ballungsräume  wurden auch mehr und mehr Mobilitätsanbieter in unser Portfolio aufgenommen – beispielsweise  car2go, nextbike, mytaxi und die jeweiligen  ÖPNV-Verbünde.

In der Anfangsphase war moovel  auf den urbanen Raum fokussiert. Aber „B“ ist nicht immer innerhalb des näheren Einzugsgebietes. Manchmal liegt das Ziel auch etwas weiter entfernt.
Seit kurzem integriert moovel auch die Fahrplaninfo der Deutschen Bahn – für die größeren Reisen. Mit dem App Update auf Version 2.6 findet ihr zudem  in vielen weiteren Städten Verbindungsinformationen des regionalen öffentlichen Nahverkehrs. Wir sind sehr stolz damit sagen zu können: moovel ist nun deutschlandweit verfügbar!

Wir möchten euch jedoch  nicht verschweigen, dass mit dem App Update  Funktionen vorübergehend weggefallen sind:
So ist es aktuell leider nicht möglich, Mitfahrgelegenheiten auf mitfahrgelegenheit.de direkt über die App zu posten.

Wegen der SEPA-Umstellung  mussten wir  das mobile Ticket der SSB im Raum Stuttgart für eine Übergangszeit deaktivieren.

Hier setzen wir auf Euer Verständnis. Wir arbeiten daran,  die  Funktionen demnächst in der App wieder anbieten zu können.

Wir wünschen euch jederzeit eine gute Fahrt! Ob von München nach Berlin oder in Wuppertal. Kommt gut an!

 

Mitfahrgelegenheit mit moovel

Zurzeit bin ich Praktikant bei der Daimler Mobility Services im Bereich Social Media und Interne Kommunikation. Sonst bin ich Politikwissenschaftsstudent und pendele am Wochenende zwischen Stuttgart und Regensburg. Für mich ist das schnelle und günstige von A nach B kommen deshalb sehr wichtig. Ich fahre mit dem eigenen Auto und nutze daher die Möglichkeit eine Mitfahrgelegenheit auszuschreiben, eine wie ich finde coole Lösung. Günstiger, komfortabler und meistens schneller als andere Angebote. Hinzu kommt, dass man in der Regel jemanden hat, mit dem man sich unterhalten kann und einem somit nicht langweilig wird.

Die meisten Leute sind froh, wenn sie stressfrei mit dem Auto mitfahren können, da man zügig unterwegs ist und es trocken, warm und bequem ist. Zu den Zeiten, zu denen ich in der Regel fahre, herrscht wenig Verkehr und man muss nicht Umsteigen, wie sonst üblich auf der Stecke Stuttgart/Regensburg. Natürlich ist es nicht ausgeschlossen, dass man auch mal in einen Stau kommt oder wie letztes Jahr im Winter von einem Wetterumschwung überrascht wird. Dann kann die Fahrt auch mal sechs anstatt der üblichen zweieinhalb Stunden dauern.

Noch schlimmer ist es nur, wenn man zu fünft in einem zu kleinen Auto sitzt, das Gepäck auf dem Schoß und eine Fahrt von Berlin nach Regensburg bei 30 Grad ohne Klimaanlage ansteht. Auch die Tatsache, dass die Schwester der Fahrerin eine Kommilitonin an der Universität ist macht das nicht wirklich besser. Wenn dann noch einige Staus die Fahrzeit von circa fünf Stunden auf etwa achteinhalb Stunden verlängern, dann weiß man wie sich Hühner in einer Legebatterie fühlen müssen.

In 95% der Fälle ist mitfahrgelegenheit.de jedoch eine Klasse Sache, Ausnahmen bestätigen nun mal die Regel. Sehr schön ist es, wenn einem die Leute erzählen, dass sie sich zu einem ins Auto gemoovelt haben. Ja, ich habe einige Mitfahrer gehabt, die meine Ausschreibung über moovel gefunden und gebucht haben. moovel bietet wie ich finde auch direkt ein gutes Gesprächsthema: Mobilität, Vernetzung, Fortbewegung in der Zukunft – über all diese Themen kommt man ins Gespräch.  Es ist interessant, wie viele Gedanken sich die Leute zu diesen Themen machen, ohne dass diese im Alltag dauerhaft diskutiert werden. Klar, es wird über alternative Energien und Klimawandel, oft auch über neue Motoren und Technologien geredet, das Thema Mobilität an sich ist doch eher ein Randthema. Die Leute sind begeistert davon, wie einfach und schnell man von A nach B kommen kann – ob mit dem ÖPNV, dem Taxi, car2go, dem Fahrrad oder per eben Mitfahrgelegenheit. moovel zeigt einem nicht nur die beste Möglichkeit sich zu bewegen, sondern verbindet auch gleichzeitig Menschen miteinander. Es ist sehr spannend meine persönlichen Nutzungserfahrungen nun auf der anderen Seite einzubringen und zur Verbesserung und Weiterentwicklung von moovel beizutragen.

 

Die intelligente Straße der Zukunft

Teerwüste – Stau – Überlastung – Schlaglöcher sind nur einige Begriffe, die schnell mit Straßen assoziiert werden. Und auch die Statistik spricht für sich: Bis 2050 werden Straßen weltweit eine Gesamtlänge von über 70 Millionen Kilometer erreichen (Prognose der IEA – International Energie Agentur). Alleine Deutschland verfügt bereits heutzutage über ein Straßennetz von rund 640.000 Kilometern (CIA Factbook), deren Instanthaltung jährlich einen mehrstelligen Millionenbetrag verschlingt.
Es gibt bereits viele innovative Ideen und Konzepte die sich mit möglichen Potenzialen der vermeintlichen Teerwüste und einer optimierten Nutzung beschäftigen. Vieles ist noch Utopia, andere Projekte befinden sich bereits in der Pilotphase. Hier einmal eine kleine Zusammenstellung innovativer Konzepte:

Da wäre zum einen das Konzept „Plasti-City“ des Dänen Andreas Klok Pedersen (Partner Architekturbüro Bjarke Ingels Group), das den Verkehr in Stadtzentren regulieren soll. Im Mittelpunkt steht ein intelligenter Straßenbelag, der unmittelbar auf seine Umwelt reagiert. Der Verkehr wird nicht mehr durch feste Markierungen, Verkehrsschilder und Ampeln, sondern durch eine digitale Straßenoberfläche geregelt. Sobald ein Auto diesen gesonderten Bereich passiert, übernimmt ein Autopilot die Fahrertätigkeit, bunte Pfeile im Boden zeigen dabei die Fahrtrichtung an. Je nach Verkehrsaufkommen kommt es zur Veränderung der Oberfläche. Während der Verkehrsstoßzeiten werden die Straßen um mehrere Spuren erweitert, ansonsten reduziert, um Fußgängern und Fahrradfahren mehr Platz zu schaffen. Auch andere Veranstaltungsflächen, wie beispielsweise ein Marktplatz oder ein Fußballfeld können grafisch dargestellt werden. Somit kann dieser Bereich sich den ständig ändernden Alltagsbedingungen anpassen. Als weiteres Feature sorgen Solar-Pannels in der Oberfläche für eine nachhaltige und energiesparende Beleuchtung der Stadt.

Auch aus Belgien kommt eine innovative Idee zur intelligenten und interaktiven Gestaltung der Straßen. Unter dem Titel “Smart Highway” haben der Designer Daan Roosegaarden und der Straßenbauer Hijman eine Farbe für Straßenmarkierungen entwickelt, die im wahrsten Sinne des Wortes die Straße zum Leuchten bringt. Die kreierte Spezialfarbe ist mit lichtempfindlichen Stoffen versetzt, die sich tagsüber aufladen und im Dunklen leuchten. Zusätzlich reagiert die Farbe auf Temperaturveränderung. So weisen bei Kälte und Glatteisgefahr Symbole auf der Fahrbahn den Verkehrsteilnehmer auf den gefrorenen Belag hin. Um diese Idee herum ist ein Konzept entstanden, dass sie neben der Markierung von Straßen auch mit einer intelligenten Beleuchtung sowie einer speziellen Spur für elektrische Fahrzeuge beschäftigt. Die Straßenlaternen sollen durch entlang der Fahrbahn aufgereihter kleiner Windräder betrieben werden, die den „normalen Wind“ sowie den Fahrtwind der Fahrzeuge in Energie umwandeln. Eine weitere Ambition ist eine gesonderte Fahrspur für Elektrofahrzeuge, die die Batterie der Autos während der Fahrt per Induktion neu auflädt.
Ein Pilotprojekt im Süden der Niederlande wird derzeit vorbereitet.

Eine andere Richtung schlägt ein Projekt der niederländischen Universität Delft ein. Das Zauberwort dabei heißt selbstheilender Asphalt. Demnach könnten Schlaglöcher und Risse im Straßenbelag bald der Vergangenheit angehören. Der Prozess wurde vom Leiter des Lehrstuhls für Materialforschung Erik Schlangen bereits eindrucksvoll auf der TEDx 2012 demonstriert. Der Asphaltmischung werden dabei Stahlwollefäden untergemischt, die mittels Induktionsenergie schmelzen und die Risse in der Straße wieder verschließen. Somit kann die Lebensdauer der Straßen um einige Jahre erhöht werden.

Ein anderer Ansatz liegt im Bereich des autonomen Fahrens. Intelligente Fahrzeuge, die selbstständig einen Parkplatz suchen oder sich mit anderen Verkehrsteilnehmern und der Verkehrsinfrastruktur abstimmen –klingt utopisch? Seit Jahren arbeiten unterschiedlichste Unternehmen – von großen Automobilkonzernen bis hin zu kleinen Start-ups – an innovativen Ansätzen und Ideen. Auch Mercedes-Benz verfolgt große Visionen in diesem Bereich und ist dabei neue Lösungen zu entwickeln. Da wäre zum Beispiel das vollautonome Ein- und Ausparken von Fahrzeugen via Parkpilot. Über ein Smartphone können dem Fahrzeug Anweisungen, wie z. B. das selbstständige Parkplatzfinden und Einparken in einem Parkhaus, übermittelt werden. Während der Fahrt stimmt sich das Auto via car2x-Kommunikation mit anderen Verkehrsteilnehmern ab, warnt frühzeitig vor Staus und kritischen Stellen und weicht auf andere Routen bzw. Spuren aus. Durch dieses frühzeitige Gefahrenmeldesystem wird die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer wesentlich erhöht.
Es bleibt also weiterhin spannend, welche innovativen Ansätze die Zukunft bringt und welche Ideen bald umgesetzt werden.

 

 

Happy Birthday moovel

Seit einigen Monaten gibt es moovel nun auch als native Android-AppVor genau einem Jahr ist die Mobilitätsplattform moovel in Stuttgart an den Start gegangen. Von Anfang an haben verschiedene Partner – die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB), der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) und mitfahrgelegenheit.de - die Entwicklung von moovel begleitet. Wir freuen uns, dass wir im Laufe des Jahres weitere Partner gewinnen konnten. So integrierten wir bald neben car2go den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und mytaxi auf unserer Mobilitätsplattform. Seit einigen Monaten ist moovel auch im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) vertreten.

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Einfach schnell ankommen! – Verkehrsverbund nutzt Plattform zur Kundeninformation

Viele Wege führen sprichwörtlich nach Rom – beispielsweise mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), dem Auto oder auch zu Fuß. Für viele Verkehrsteilnehmer wird es zunehmend wichtiger, diese Verkehrsmittel miteinander zu kombinieren, um den individuell schnellsten oder einfachsten Weg ans Reiseziel zu erhalten. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) verfolgt seit einigen Jahren die Vernetzung von unterschiedlichen Verkehrssystemen, um dem gewandelten Mobilitätsbedürfnis der Verkehrsteilnehmer gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang beteiligt sich der Verbund u.a auch an dem Projekt „moovel“!

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re:cap / re:publica

Gestern ging in Berlin die re:publica 2013 mit dem Motto IN/SIDE/OUT zu Ende.

Wir bedanken uns bei all unseren Diskussionspartnern für die spannenden Gespräche. Nur gemeinsam war es möglich aus der “blank page” ein Kunstwerk zu schaffen.

Für alle, die leider nicht dabei sein konnten – hier ein paar Eindrücke.


Weil Andere diese Veranstaltung um einiges besser Revue passieren lassen können, hier eine “re:cap”-Auswahl:

re:publica Blog – “Hier geht etwas Neues los” – Abschlussinterview
Indiskretion Ehrensache – re:publica 2013: Bunt und schön
Tagesschau – Bilanz der re:publica in Berlin

 

 

 

Ein Jahr später…

Anfang 2011 steckte im Bereich Business Innovation, dem Daimler Lab für innovative Geschäftsmodelle, die Idee zu moovel noch in den Kinderschuhen. Das Projekt trug noch den Arbeitstitel „MOP“ – die einfache, aber doch etwas unkreative Abkürzung von „Mobilitätsplattform“.
Die ersten Sprints liefen schon und es ließ sich schon grob erahnen, wie moovel irgendwann mal aussehen könnte. So richtig einig, wie das Kind nun heißen sollte, waren wir uns damals allerdings noch nicht.

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Mit moovel zur re:publica

In wenigen Tagen ist es soweit. Am 6.Mai startet in Berlin die 7. re:publica. Die re:publica ist die größte Konferenz in Deutschland zu  Blogs, sozialen Medien und der digitalen Gesellschaft.  Das Motto der diesjährigen Veranstaltung ist IN/SIDE/OUT. Es warten spannende Vorträge auf Euch, beispielsweise von Thomas Knuewer, Sascha Lobo oder Dieter Zetsche.

Die Daimler AG ist wie schon im letzten Jahr Partner der re:publica 2013. Auch moovel wird in Berlin vertreten sein. Und auch ihr könnt dabei sein!
Wir verlosen zwei 3-Tages Tickets für die re:publica.*

Ihr wollt hin? Dann hinterlasst uns ein Kommentar unter diesem Blogbeitrag. Ein kurzes „Ja, ich will“ reicht – aber uns würde es natürlich sehr interessieren, warum gerade ihr dabei sein solltet.

Unter den bis morgen, Freitag, den 3. Mai 2013, um 18.00 Uhr eingegangenen Kommentaren verlosen wir die beiden  Tickets. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

Wir freuen uns euch nächste Woche zu sehen!

Euer moovel Team
 

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Auf Wiedersehen und „Hallo“ aus Kalifornien

So sieht also Kalifornien aus, oder eher der Straßenverkehr in dem man sich von jetzt an fünf Monate fortbewegen wird!? Man tritt auf eine überdimensionale Straße, schaut nach rechts, schaut nach links, schaut wieder geradeaus und fühlt sich erst mal ein bisschen verloren. So groß und weitläufig ist hier alles. Und das auch noch ohne Auto von dem hier ansonsten jeder Amerikaner eins zu besitzen scheint. Wie soll man denn hier zu Fuß von A nach B kommen? Jetzt sehnt man sich ein bisschen danach einfach in die Tasche zu greifen, das Telefon rauszuholen und mal eben schnell zu mooveln, wie man jetzt mit Bus, Bahn oder Taxi am besten und schnellsten dorthin kommt wohin man gerade möchte.

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